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Welche Steuern fallen beim Immobilienkauf in Montenegro an?

  • 19. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Wer in Montenegro in Immobilien investieren möchte, sollte die steuerlichen Rahmenbedingungen genau kennen. Das Land bietet ein investorenfreundliches Steuersystem, niedrige Steuersätze und transparente Regeln, die den Kauf und Besitz von Immobilien sowohl für Einheimische als auch für Ausländer attraktiv machen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Steuern beim Immobilienkauf in Montenegro anfallen und worauf Sie achten sollten.



1. Grunderwerbssteuer


Beim Kauf einer Immobilie in Montenegro fällt eine Grunderwerbssteuer an. Diese beträgt in der Regel 3 % des Kaufpreises und wird einmalig beim Eigentumsübergang fällig. Sie ist die wichtigste Steuer beim Immobilienerwerb und sollte bei der Kalkulation des Kaufpreises unbedingt berücksichtigt werden.


2. Grundsteuer


Immobilienbesitzer in Montenegro zahlen jährlich eine Grundsteuer, die je nach Gemeinde und Immobilienwert variiert. Die Steuersätze liegen meist zwischen 0,1 % und 1 % des Katasterwertes der Immobilie. Die Grundsteuer ist vergleichsweise niedrig im europäischen Vergleich und macht den langfristigen Besitz attraktiv.


3. Einkommenssteuer auf Mieteinnahmen


Wer die Immobilie vermietet, muss auf die Mieteinnahmen Einkommenssteuer zahlen. Für natürliche Personen liegt der Satz bei 9 %, für juristische Personen (Unternehmen) bei 9–15 %, je nach Situation.


4. Kapitalertragssteuer beim Verkauf


Beim späteren Verkauf einer Immobilie fällt die Kapitalertragssteuer auf den Gewinn an. Diese beträgt in der Regel 9 %, wenn die Immobilie innerhalb von fünf Jahren nach dem Kauf verkauft wird. Danach kann der Verkauf in bestimmten Fällen steuerfrei sein.


5. Weitere steuerliche Vorteile


  • Montenegro verwendet den Euro, was Banking und Steuerabrechnung für europäische Investoren erleichtert


  • Das Land ist SEPA-Teilnehmer, wodurch Überweisungen und Zahlungen einfach und kostengünstig möglich sind


  • Viele Off-Plan-Projekte bieten attraktive Zahlungspläne und steuerliche Optimierungen, die die Liquidität während der Bauphase schonen

 
 
 

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